In Zeiten steigender Energiepreise und des fortschreitenden Klimawandels wird die energetische Sanierung von Immobilien immer wichtiger. Dabei ist sie nicht nur ein Gewinn für die Umwelt, sondern auch für Immobilieneigentümer und Mieter. Doch was bedeutet energetische Sanierung überhaupt und welche Vorteile bringt sie mit sich?
Energetische Sanierung – Was ist das?
Unter energetischer Sanierung versteht man alle Maßnahmen, die dazu dienen, den Energieverbrauch eines Gebäudes zu senken und damit die Energieeffizienz zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Dämmmaßnahmen an Fassade, Dach und Keller, der Austausch von Fenstern und Türen, die Erneuerung der Heizungsanlage oder der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Ein konkretes Beispiel wäre der Austausch alter Heizkessel durch moderne Brennwerttechnik oder Wärmepumpen, die den Energieverbrauch deutlich reduzieren können.Einsparpotenziale für Eigentümer
Eine energetische Sanierung bringt für Eigentümer erhebliche Vorteile mit sich. Zum einen können durch eine verbesserte Energieeffizienz die Betriebskosten deutlich gesenkt werden. Insbesondere bei älteren Gebäuden wie beispielsweise den in den 1960er und 70er Jahren errichteten Wohnblocks lassen sich hier durch eine Sanierung hohe Einsparungen erzielen. Zum anderen steigert eine moderne, energieeffiziente Ausstattung den Wert der Immobilie und macht sie attraktiver für potenzielle Mieter oder Käufer.
Förderung und Finanzierung
Zudem unterstützt der Staat energetische Sanierungen durch zahlreiche Förderprogramme. So gibt es beispielsweise zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse von der KfW-Bank oder steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum seit Anfang 2020 ihre Aufwendungen für energetische Sanierungsmaßnahmen von der Steuer absetzen. Darüber hinaus können bei vermieteten Objekten die Kosten für die energetische Sanierung auf die Mieter umgelegt werden, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen und in einem gesetzlich festgelegten Rahmen.Beitrag zum Klimaschutz
Neben den wirtschaftlichen Vorteilen leistet eine energetische Sanierung auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nach Berechnung des Umweltbundesamts sind Gebäude in Deutschland für etwas mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs und etwa 20% der CO2-Emissionen verantwortlich. Durch eine verbesserte Energieeffizienz kann der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen erheblich reduziert werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Passivhaus, das durch seine hochwertige Dämmung und effiziente Haustechnik kaum noch zusätzliche Energie zum Heizen benötigt.Die Rolle von OLIV
Als Hausverwaltung verstehen wir uns nicht nur als Vermittler zwischen Mietern und Eigentümern, sondern auch als aktive Gestalter eines nachhaltigen Wandels im Immobiliensektor. Die energetische Sanierung repräsentiert für uns einen wichtigen Baustein in der Vision einer umweltbewussten Immobilienlandschaft. In enger Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Handwerk und Energieberatung schaffen wir Synergien, die unsere Kunden sowohl finanziell als auch ökologisch profitieren lassen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, Eigentümern die komplexen Prozesse zu erleichtern und sie u.a. über Fördermöglichkeiten aufzuklären.
Bei OLIV glauben wir fest daran, dass ein umweltfreundliches Zuhause nicht nur den ökologischen Fußabdruck reduziert, sondern langfristig auch den Wert der Immobilie steigert.
Fazit
Die energetische Sanierung ist ein Win-Win für Immobilieneigentümer und Umwelt. Sie senkt nicht nur die Betriebskosten und erhöht den Immobilienwert, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Trotz der anfänglichen Investitionen zahlt sich eine energetische Sanierung daher auf lange Sicht aus. Die Beispiele verdeutlichen, dass sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die staatlichen Unterstützungen zahlreich sind und genutzt werden sollten.
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Ihr
Sebastian Schröder

